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Chancen im Bereich Supply Chain Management durch die Digitalisierung in der Produktion

Die Digitalisierung in der Produktion schreitet voran. Neue IT-Systeme, Sensoren und intelligente Systeme werden zunehmend am Shopfloor eingeführt. Gleichzeitig wird die Logistik immer smarter und der digitale Austausch mit Zulieferern und Kunden ist unerlässlich geworden. Doch welchen Mehrwert bringt die Digitalisierung der Produktion für das Supply Chain Management, um schließlich den immer höheren Anforderungen des Marktes gerecht zu werden?

Für den Bereich Supply Chain Management ist vor allem die Transparenz entlang der gesamten Lieferkette ein entscheidender Erfolgsfaktor. Durch eine steigende Transparenz wird es möglich, sowohl Lager- als auch Umlaufbestände zu reduzieren. Außerdem kann die Liefertermintreue und Reaktionsfähigkeit gesteigert werden, um schließlich eine höhere Kundenzufriedenheit zu erreichen. Damit eine höhere Transparenz geschafft wird, müssen Daten in Echtzeit erfasst und verarbeitet werden. Moderne Techniken, wie RFID, Manufacturing Execution Systems (MES) oder die Ausstattung von Maschinen und Transportsystemen mit Sensoren sind hierfür nur einige Beispiele.

Durch RFID können Transporteinheiten innerhalb des eigenen Unternehmens, vom Wareneingang bis zum Warenausgang und sogar über die Unternehmensgrenze hinaus, getrackt werden. Dadurch wird es möglich in Echtzeit ein Abbild der Logistikprozesse zu erzeugen. Jedoch führt die Ausstattung der Transporteinheiten allein nicht zu einem Mehrwert für das Supply Chain Management. Zusätzlich müssen RFID-Lesegeräte und weitere IT-Systeme vorhanden sein, die diese Daten kontinuierlich erfassen und verarbeiten. Die erfassten Daten können beispielsweise durch ein MES aufbereitet werden. Dieses System bildet den kritischen Baustein zur Etablierung cyber-physischer Systeme und fungiert als echtzeit- und webfähiges Bindeglied zwischen dem ERP-System und dem Shopfloor. Ebenso kann ein MES die von Sensoren erfassten Maschinen- und Produktionsdaten weiterverarbeiten. Dadurch wird eine Vernetzung ermöglicht, bei der Maschinen, Lager- und Transportsysteme sowie Betriebsmittel ihre Informationen untereinander austauschen. Zudem können die erfassten Daten werks- oder sogar unternehmensübergreifend ausgetauscht werden, wodurch eine durchgängige digitale Vernetzung der Supply Chain Akteure geschaffen wird. Automatische Bestellungen bei vorgelagerten Akteuren der Supply Chain werden so ausgelöst und in Produktionsaufträge umgewandelt. Damit entstehen Liefer- und Produktionsketten mit geringenLagerkosten entlang der Supply Chain.

Es gibt viele Nutzeneffekte, die durch die Digitalisierung der Produktion erzielt werden können und zu einem effizienteren Supply Chain Management führen. Wir als technische Unternehmensberatung mit Expertise im Bereich Supply Chain Management und Digitalisierung unterstützen Sie gerne bei der Entscheidung, welche Digitalisierungsstrategie die Richtige ist. Ebenso bewerten wir das Potenzial der Digitalisierung für Ihre Aktivitäten im Supply Chain Management.

Kontakt:

ifp – Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg
Institut für Produktion und Logistik GmbH & Co. KG
Parkring 17
D-85748 Garching b. München

www.ifpconsulting.de

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