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Lean Management – effektive Prozess-Optimierung mit Köpfchen

lean management

Lean Managment ist ein Erfolgskonzept, das sich grob gesagt, mit der effizienten Gestaltung von Prozessen befasst. Wartezeiten, überflüssige Kommunikation und unnötige Arbeitsschritte sollen beseitigt werden. Das nennt sich Verschwendung.

Und die kann tatsächlich überall lauern. Zum Beispiel in Form von…

  • Produktionsfehlern
  • Nacharbeiten
  • unnötigen Arbeitsschritten
  • ineffizienten Transporten (halbleere Lieferwägen, lange Umwege)
  • Überproduktion (blockierte Lagerhallen)

 

Was ist Lean Management?

Leans Management bedeutet zu Deutsch so viel wie „schlankes Management“. Dabei geht es schlichtweg darum, Verschwendung so weit wie nur möglich zu reduzieren. Das gelingt, indem Prozesse effizient, will heißen schlank, gestaltet werden.

Kurzum: überflüssige Tätigkeiten sind Verschwendungen, die vermieden werden können. Im großen und Ganzen optimiert sich die gesamte Wertschöpfungskette, indem die einzelnen Arbeitsschritte genauer aufeinander abgestimmt und weitere Verbesserungen vorgenommen werden.

Das bemerkenswerte am Lean Management ist, dass es sich in wirklich jedem Geschäftsbereich und in jeder Art von Produktionsprozess einsetzen lässt: Angefangen von der Produkt Herstellung über das Marketing bis hin zur Softwareentwicklung.

 

Die 5 Grund-Ideen eines schlauen Lean Managements

Egal in welcher Branche das Lean Management angewendet wird, es gibt genau 5 Kernprinzipien.

1. Wert aus der Perspektive des Kunden liefern

Das zentrale Element im Lean Management ist es, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Die gesamte Produktion muss dazu auf seine Vorstellungen zugeschnitten sein. Die Planung hat also die Erfüllung der Kundenanforderung zum Ziel.

2. Wertstrom begreifen

Alle Teilschritte der Produktion oder Dienstleistung bilden zusammen den Wertstrom. Es ist wichtig, diesen genau nachbilden zu können, um die wertschöpfenden Prozesse zu finden.

3. Fluss-Prinzip realisieren

Jeder Produktionsschritt muss flüssig in den anderen greifen, um Verschwendung zu vermeiden. Es hilft, die Schritte in eine neue Reihenfolge zu bringen und zu synchronisieren. Vielleicht indem manche Prozesse parallel geplant werden oder passgenau aufeinander abschließen.

4. Pull-Prinzip einsetzen

Oft achten Hersteller nicht genau genug auf die Nachfrage und produzieren zu viel (=Pushen). Mit dem Pull-Prinzip soll genau das Gegenteil bewerkstelligt werden: Es wird nur nach konkretem Bedarf produziert oder dann, wenn die Bestände erschöpft sind.

5. Kontinuierliche Verbesserung im Kopf behalten

Stetige Verbesserung ist das Grundprinzip im Lean Management. Denn häufig kommt es zu unvorhergesehenen Veränderungen. Zum Beispiel können Facharbeiter ausfallen, bestimmte Materialien nicht mehr hergestellt werden oder ein Partner-Unternehmen schließt. Aus diesen und vielen anderen Gründen gibt es immer etwas zu entdecken, dass noch verbessert werden kann.

 

Woher kommt das

Lean Management Prinzip?

Der Begriff Lean Management ist eng mit dem Unternehmen Toyota verbunden.

Der japanische Automobilhersteller führte nämlich bereits in den 1930er Jahren TPS ein: das Toyota Production System, mit dem sich schneller, effizienter und kostensparender herstellen ließ.

Die Methode war so effektiv, dass sie in einigen Büchern beschrieben und optimiert wurde.

 

Worauf es beim Lean Management wirklich ankommt

Es ist eine Sache, die richtige Software und die richtigen Methoden auszuwählen, um Lean Management im Unternehmen zu etablieren. Doch das genügt nicht. Viel mehr sollten sich Interessierte professionelle Hilfe holen, zum Beispiel bei einer professionellen Unternehmensberatung.